1954 erlebte der von Lockheed gebaute „Starfighter“ seinen Erstflug. Der Abfangjäger verhielt sich mit Überschallgeschwindigkeit wie ein Rennauto, litt aber unter eingeschränkter Einsatzflexibilität. So wurden von der US Air Force auch entgegen ursprünglicher Planung nur 300 Exemplare beschafft. In Deutschland hingegen wurde der „Starfighter“ in einer weiter entwickelten Version als Allzweckjäger ein, nicht unumstrittener Erfolg. Die Cockpitkanzel dieses Modells der US Air Force ist in geöffneter und geschlossener Form darstellbar.
Die “Graf Ignatievo Air Base” in der Nähe der zweitgrößten bulgarischen Stadt Plovdiv ist heute die einzige Einsatzbasis für Jagdflugzeuge des Landes. Die bulgarische Luftwaffe, eine der ältesten der Welt, wurde 1994 neu strukturiert, woraus auch das dritte Jagdgeschwader hervorging. Neben modernen MiG-29 sind auch noch ältere Flugzeuge dieses Typs hier stationiert. Das Original zu diesem auf 1.500 Exemplare limitierten Modells wurde allerdings schon in den neunziger Jahren außer Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um eine modernisierte MiG-21bis mit dem NATO-Code „Fishbed-L“ und der Registration „345“.
Auch bei der Japan Self Defence Force (jp. Koku Jietai) wurde 1960 die Entscheidung getroffen, Lockheeds Starfighter als Standard-Abfangjäger einzuführen. Den ersten drei noch bei Lockheed gefertigten Modellen folgten bis 1967 178 bei Mitsubishi in Lizenz produzierte F-104J. Diese Version entsprach prinzipiell der deutschen F-104G, so auch das Original zu diese Modell mit der Registration 56-8673.
1986 bekamen Lockheed und Northrop den Auftrag zum Bau von je zwei Prototypen, der YF-22 und der YF-23. Den Wettbewerb gewann Lockheed mit der F-22. Ende 2002 wurde das Lastenheft noch einmal erweitert, das Jagdflugzeug sollte auch ein Angriffsflugzeug sein, also hieß sie fortan F/A-22 (Fighter Attack). Ihre Serienfertigung steht kurz bevor, wobei Boeing als neuer Partner den Bau der Tragflächen und des Hecks übernimmt.
Mit Ausnahme der ersten vier Exemplare wurden sämtliche der 230 gebauten Versionen der F-104J in Japan von Mitsubishi in Lizenz hergestellt. Grundsätzlich entsprach die F-104J der deutschen F-104G, aber die Japaner waren klug genug, das Flugzeug nur in der vom Konstrukteur ursprünglich geplanten Rolle eines ausschließlich Abfangjägers zu produzieren. 178 Exemplare dieser Version gingen ab 1962 an sieben Geschwader der Japan Air Self Defense (JASDF), wobei das Original zu dieser Modell-Neuheit ab 1964 der 202nd Hikotai, 5th Kokudan, Nyutabaru Air Base zugeteilt wurde. Dort blieb sie bis 1981 im Dienst.
Eine komplett schwarz lackierte, auch „Vandy One“ bezeichnete F-14A, mit der die Erpobungseinheit VX-4 seinerzeit in die Öffentlichkeit trat, sorgte 1990 für Aufsehen. Sie flog mit dem „Black Bunny“, dem Logo des Männer-Magazins Playboy als Staffelzeichen der VX-4 auf dem Leitwerk, das aber nach dem so genannten „Tailhook Skandal“ Anfang der neunziger Jahre von den Flugzeugen entfernt wurde. Grund war das Bemühen um eine Imagekorrektur der Navy, nachdem es 1991 bei einer Veranstaltung der amerikanischen Navy-Flieger zu Alkoholexzessen und sexuellen Entgleisungen gegenüber den weiblichen Gästen kam.Artikel ist werkseitig ausverkauft, bei uns noch in geringer Stückzahl erhältlich
Eine komplett schwarz lackierte, auch „Vandy One“ bezeichnete F-14A, mit der die Erpobungseinheit VX-4 seinerzeit in die Öffentlichkeit trat, sorgte 1990 für Aufsehen. Modell ist werkseitig ausverkauft, bei uns noch in kleiner Stückzahl erhältlich
Über 13.000 Exemplare wurden ab 1958 von der MiG-21 produziert und an sämtliche Staaten des Warschauer Pakts sowie an China und Indien verkauft. Damit ist sie eines der meistgebauten Kampflugzeuge weltweit. Zum 45. Jubiläum des Geschwaders „Tactical Aviation Squadron 3.ELT“ im polnischen Posen erhielt das Original zu dieser Formneuheit eine Sonderbemalung mit einem Schwertfisch.
Die polnische Luftwaffe hat 48 Exemplare eines der besten Kampfflugzeuge bestellt, das es gegenwärtig gibt. Das Original zu diesem Modell ist die modernste, zweisitzige Version F-16D, mit der Kennung 4076. Die Piloten sitzen dabei in einem Winkel von 30 Grad zur Horizontalen, was notwendig ist, um sie bei Wendemanövern mit einer Belastung von bis zu neunfacher Erdanziehung nicht bewusstlos zu machen. Über 4.800 der noch von General Dynamics entwickelten F-16 sind heute bei über 24 Luftwaffen in aller Welt im Einsatz.
Die F-16 “Fighting Falcon” darf man sich in etwa so vorstellen wie einen Volkswagen Golf mit dem Motor eines Porsche. Dieses Leichtgewicht mit ungeheurer Energie hat die F-16 zum erfolgreichsten düsengetriebenen Abfangjäger und Jagdbomber aller Zeiten gemacht. Sie löste so prominente Vorgängertypen wie die F-104 „Starfighter“ oder F-4 „Phantom“ ab.
Vor 21 Jahren wurde das für die Entwicklung der Panavia Tornado zuständige Konsortium verschiedener Hersteller aus Deutschland, Großbritannien und Italien mit der Entwicklung eines Luftüberlegenheitsjägers beauftragt. Heraus kam zunächst das Projekt „Jäger 90“ mit einem gewaltigen Lastenheft, das alle Vorteile damaliger Jäger, Jagdbomber und Aufklärer in sich vereinigen sollte. Politische Entscheidungen beeinflussten das Projekt wieder und wieder, so dass das Flugzeug heute zwar fliegt, aber immer noch nicht wirklich einsatzfähig ist. Die technischen Daten und die je nach Mission mögliche Bewaffnung der Typhoon sind allerdings bestechend, und schon heute könnte er der beste Kampfjet der Welt sein. Die britische Royal Air Force hat für sich einen Bedarf von 250 Exemplaren ermittelt, wobei das Original zu diesem Modell bereits in Dienst gestellt ist und die Registration ZJ-802 trägt.
Die israelische Luftwaffe verfügte schon immer über modernste Flugzeuge, und so wundert es nicht, dass die IDAF mit den von General Dynamics entwickelten F-16 „Fighting Falcon“ auch heute die besten Jagdflugzeuge weltweit betreibt. Von Lockheed übernommen, wurde diese geniale Konstruktion 2003 für Israel zur F-16i „Suva“ (Gewitter) weiter entwickelt. 1.500 Kilometer beträgt der Kampfradius der „Suva“ mit voller Bewaffnung. Zwei Modelle mit jeweils geöffneter oder geschlossener Cockpithaube und unterschiedlicher Leitwerksbemalung erscheint jetzt im Maßstab 1:200. Das Modell mit dem geöffneten Cockpit trägt die Kennung 253 und erscheint in einer limitierten Auflage von 1.500 Exemplaren